
Was kostet eine Website für mein Unternehmen wirklich?
Sie überlegen, eine neue Website für Ihr Unternehmen erstellen zu lassen, und die erste Frage ist fast immer dieselbe: Was kostet das eigentlich? Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an, aber nicht im vagen Sinne. Die Spannweite bei Website erstellen lassen Kosten reicht von wenigen hundert Euro bis zu mehreren zehntausend Euro, je nachdem, wer die Website baut und was sie leisten soll. Als Webdesigner aus Leipzig arbeite ich fast ausschließlich mit kleinen, lokalen Unternehmen wie Handwerksbetrieben, Restaurants oder Friseursalons. Bei genau dieser Zielgruppe sehe ich im Erstgespräch immer wieder die gleiche Unsicherheit: lieber zu viel zahlen aus Angst vor schlechter Qualität, oder lieber sehr wenig zahlen und auf Funktion verzichten. Beides lässt sich vermeiden, wenn man die Kostenlogik einmal verstanden hat.

Kurzantwort
Eine professionelle Website für ein kleines Unternehmen hängt 2026 vor allem von Umfang, Design und dem gewählten Betreuungsmodell ab. Bei Burmeister werden One-Pager, mehrseitige Websites und Relaunches im individuellen Angebot kalkuliert. Im kostenlosen Erstgespräch lässt sich der passende Umfang klären. Wichtiger als die nackte Zahl ist die Frage, was im Angebot enthalten ist: Struktur, Texte, mobile Optimierung und SEO-Grundlagen sollten bei jedem seriösen Angebot dazugehören, nicht als teurer Aufpreis verkauft werden.
Für wen ist das Thema relevant?
Die Kostenfrage stellt sich in der Praxis vor allem in drei Situationen. Erstens: Sie gründen gerade und brauchen eine erste professionelle Präsenz, ohne das gesamte Startkapital in die Website zu stecken. Zweitens: Ihre bestehende Website ist veraltet, wirkt auf dem Handy schlecht und Sie überlegen einen Relaunch. Drittens: Sie bekommen ein Angebot vorgelegt und können die Zahl nicht einordnen, weil ein Vergleichswert fehlt.
In allen drei Fällen hilft derselbe Denkansatz: nicht die billigste Lösung suchen, sondern die Lösung, die zu Umfang und Zielen passt. Ein Friseursalon mit Online-Terminbuchung braucht andere Funktionen als ein Handwerksbetrieb, der vor allem Vertrauen und Erreichbarkeit zeigen möchte. Auch ein Restaurant mit Speisekarte und Reservierung hat einen anderen Funktionsbedarf als eine kleine Praxis, die vor allem Kompetenz und Erreichbarkeit zeigen will.
Wichtig ist außerdem, wer im Unternehmen die Website später pflegt. Wenn niemand regelmäßig Zeit für Inhalte hat, lohnt sich von Anfang an ein Wartungspaket, statt jede kleine Änderung einzeln zu beauftragen. Das verändert die Kostenrechnung spürbar, weil laufende Kosten dann von Anfang an eingeplant sind statt überraschend aufzutauchen.
Sie möchten wissen, was Ihre Website konkret kosten würde?
Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir gemeinsam auf Ihr Vorhaben. Sie erhalten danach ein klares Festpreisangebot, ohne versteckte Kosten.
Vorteile und Grenzen
Eine professionell erstellte Website hat einen klaren Vorteil: Sie wirkt sofort glaubwürdiger als ein Social-Media-Profil allein und gibt Ihnen die volle Kontrolle über Inhalte und Auffindbarkeit bei Google. Anders als ein gemietetes Profil auf einer Plattform gehört Ihnen die Website, und Sie sind nicht von Algorithmus-Änderungen eines Drittanbieters abhängig. Gleichzeitig sind die Grenzen offen zu benennen: Eine Website allein bringt keine Kunden, wenn niemand sie findet. Lokale Sichtbarkeit über Google und ein gepflegtes Google Business Profil gehören für die meisten kleinen Unternehmen mindestens genauso dazu wie die Website selbst.
Ein weiterer Punkt, den viele unterschätzen: Eine Website ist kein einmaliges Projekt. Hosting, Sicherheitsupdates und kleine inhaltliche Anpassungen fallen dauerhaft an, dafür sollten Sie realistisch mit laufenden Kosten kalkulieren. Wer das von Anfang an einplant, vermeidet auch die unangenehme Überraschung, dass eine vermeintlich abgeschlossene Website nach wenigen Monaten technisch veraltet oder unsicher wirkt.

Kostenlogik
Die Kosten für eine Website setzen sich aus mehreren Faktoren zusammen: Seitenanzahl, Design-Individualität, Texterstellung, technische Umsetzung und SEO-Grundlagen. Marktvergleiche helfen bei der Einordnung, ersetzen aber kein passendes Briefing.
| Website-Typ | Marktüblicher Rahmen | Bei Burmeister Webdesign |
|---|---|---|
| One-Pager | abhängig von Umfang und Anbieter | individuelles Angebot |
| Mehrseitige Unternehmenswebsite | abhängig von Umfang und Anbieter | individuelles Angebot |
| Website-Relaunch | abhängig von Umfang und Ausgangslage | individuelles Angebot |
| Hosting und Wartung | abhängig von Betreuung und Reaktionszeit | individuelles Angebot |
Der passende Umfang wird im Erstgespräch festgelegt. Entscheidend ist nicht eine künstlich niedrige Startzahl, sondern was im Leistungsumfang konkret enthalten ist. Wenn Sie selbst Texte und Fotos liefern, sinkt der Aufwand zusätzlich, weil die zeitintensive Content-Erstellung wegfällt.
Typische Fehler
In Erstgesprächen sehe ich häufig drei wiederkehrende Fehler. Erstens: allein nach dem niedrigsten Preis entscheiden, ohne zu prüfen, was im Angebot fehlt, zum Beispiel mobile Optimierung oder SEO-Grundlagen. Zweitens: einen Baukasten wählen und die laufende Pflege unterschätzen, weil Vorlagen zwar günstig wirken, aber bei individuellen Änderungen schnell an Grenzen stoßen. Drittens: sich von Stundenhonoraren ohne Obergrenze überraschen lassen, weil der Aufwand am Ende deutlich höher ausfällt als geschätzt.
Ein vierter, oft übersehener Punkt: Wer keine Informationen zum eigenen Unternehmen vorbereitet, etwa Texte, Bilder und eine Leistungsübersicht, verzögert das Projekt erheblich, unabhängig vom gewählten Anbieter.
Entscheidungshilfe
Drei einfache Kriterien helfen bei der Einordnung. Wenn Sie nur eine digitale Visitenkarte mit Kontaktdaten brauchen, reicht ein einfacher One-Pager. Wenn Sie mehrere Leistungen, Referenzen und eine Kontaktseite zeigen möchten, ist eine mehrseitige Website sinnvoller. Wenn Ihre bestehende Website älter als drei bis vier Jahre ist und auf dem Handy schlecht aussieht, ist ein Relaunch meist wirtschaftlicher als weitere Flickschusterei an der alten Seite.
Ein viertes Kriterium betrifft das Budget selbst: Wenn Sie aktuell nur ein begrenztes Budget haben, ist ein schlanker Start mit einem One-Pager oft sinnvoller als ein Website-Projekt auf Kredit, das Funktionen enthält, die Sie im ersten Jahr ohnehin nicht nutzen. Eine Website lässt sich später erweitern, ein zu großzügig kalkuliertes Projekt aber nur schwer wieder verkleinern. Wie der Ablauf von Erstgespräch bis Launch konkret aussieht, zeigt die Ablauf-Seite. In jedem Fall lohnt sich ein kostenloses Erstgespräch, bevor Sie sich auf ein Angebot festlegen, weil sich dort am schnellsten klärt, welcher Umfang tatsächlich notwendig ist.
Fazit
Die Kosten für eine Website hängen weniger vom Anbieter als vom tatsächlichen Umfang ab. Für eine belastbare Einordnung zählen Seiten, Inhalte, Funktionen und gewünschte Betreuung. Bei Burmeister erhalten Sie nach dem kostenlosen Erstgespräch ein individuelles Angebot. Wenn Sie wissen möchten, welcher Umfang für Ihre Website sinnvoll ist, ist das Gespräch der schnellste und unverbindlichste Weg dahin.
Ein Festpreis beantwortet die Frage nach dem Aufbau; laufende Betreuung beantwortet zusätzlich, wer danach pflegt, prüft und verbessert. Vergleichen Sie dafür die Kriterien auf der Website-Abo-Vergleichsseite. Wenn Sie einen betreuten Start statt eines isolierten Projekts suchen, finden Sie die Leistungsgrenzen im Website-Abo.
Quellen
Photos provided by Pexels · Foto: RDNE Stock project / Pexels (Pexels License) · Foto: Vitaly Gariev / Pexels (Pexels License) · Foto: Andrea Piacquadio / Pexels (Pexels License)
Kurz beantwortet.
Was kostet eine Website für ein kleines Unternehmen ungefähr?
Ist ein Baukasten günstiger als ein Webdesigner?
Ist Festpreis oder Stundenhonorar bei Webdesign besser?
Wie lange dauert eine Website bei diesem Preis?
Mehr aus dem Ratgeber.

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